Dienstag, 7. Januar 2014

Frühstück muss nicht sein


"iss am Morgen wie ein Kaiser, am Mittag wie ein König und am Abend wie ein Bettelmann"


Ein allgemein anerkannter Spruch, allerdings frage ich mich: Ist es tatsächlich eine gute Idee, jeden Morgen ein Frühstück zu essen, wenn man abnehmen oder das Gewicht halten will? Oder isst man über den Tag verteilt mehr, wenn man das Frühstück ausfallen lässt?

Nein, meint eine neue Studie aus den USA, deren Ziel es war zu prüfen, welche Auswirkung ein gecanceltes Frühstück auf die anschließende Energieaufnahme hat.

Die Studienteilnehmer ohne Frühstück hatten am Mittag zwar mehr Hunger, aßen anschließend aber nur unwesentlich mehr als die Probanden, die nicht aufs Frühstück verzichteten. Sie konnten so im Schnitt täglich 408 kcal sparen.

Ich habe am Morgen meist keinen großen Hunger und will nun prüfen, ob dieses intermittierende Fasten auch für mich infrage kommt, und werde das Frühstück für die nächsten Tage mal auslassen.

Kommentare:

  1. Ich bin sowieso der Meinung, dass man nur essen sollte, wenn man auch Hunger hat. Wenn das morgens nicht der Fall ist, lässt man's eben ausfallen. Das muss wohl jeder für sich selbst ausprobieren, was da am Besten ist. Diese ganzen Zeitschriften gehen mir mit diesem "Frühstück ist die wichtigste Mahlzeit am Tag" tierisch auf den Geist. Ich habe lange drauf verzichtet und lebe auch noch, also mach dein eigenes Ding :)

    AntwortenLöschen
  2. Ich glaube, das hängt sehr stark von der Person ab oder aber von der Arbeitsbelastung, die auf einen zukommt. Wenn ich gar nichts frühstücke und es ist ein Wochenende-Herumhängtag, kein Problem. Aber wenn ich dann voll arbeite, bin ich den Rest des Tages unrund, dauerhungrig und esse viel mehr als sonst. Diese verallgemeinernden Studien gehen mir sowieso auf den (zucker- und mehlfreien) Keks, wir sind einfach unterschiedliche Individuen, denen unterschiedliche Sachen gut tun.
    Danke übrigens für Deine sehr inspirierenden Rezepte!

    AntwortenLöschen
  3. Ich denke auch, da muss jeder seinen Weg finden. Ich habe jahrzehntelang (quasi vom Kindergarten an) nie gefrühstückt, weil ich morgens schwer in die Gänge komme und auf rein gar nichts Appetit hatte. Das ging in Schul- und Studienzeiten noch, wurde für mich aber unschön, als das richtige Arbeitsleben startete. Vor lauter Stress hab ich oft den ganzen Tag gar nichts gegessen und dann abends völlig fertig viel zu viel und stark Kohlenhydratlastiges gegessen. Seit etwa 3 Jahren frühstücke ich nun - langsam antrainiert - und es geht mir deutlich besser. Ein Vollkornmüsli oder - brötchen hält mich sehr lange satt und es gibt keine "Hunger-Löcher" mehr. Aber ich denke, wenn man ausgewogen Mittag und Abendbrot isst, geht es auch ohne Frühstück. Für Leute mit viel Stress und Terminen im Job, die tagsüber nicht "richtig" essen können, nimmt das Frühstück viel Druck raus. Meine Erfahrung jedenfalls.

    AntwortenLöschen