Mittwoch, 29. Januar 2014

Abdominoplastik Teil 3

Meine Kurven sind gerichtet. Ich bin wieder zu Hause. Ich musste noch 2 Tage länger in der Klinik bleiben als vorgesehen, denn ich habe nach der Operation noch ziemlich viel Blut verloren. Nun geht es mir aber bis auf leichte Kreislaufprobleme gut.

Die plastische Chirurgin hat gezaubert. Meine zwei dicken Bauchrollen sind weg und meine Schwangerschaftsstreifen sind bis auf 5 kleine alle verschwunden. Der Bauch ist noch ein bisschen geschwollen und rund um den Nabel habe ich noch Hämatome aber die gehen mit der Zeit auch wieder weg. Insgesamt bin ich sehr zufrieden mit dem Ergebnis.

Samstag, 18. Januar 2014

Abdominoplastik Teil 2

Am 23.1. geht es los. Die Voruntersuchung beim Anästhesisten habe ich hinter mir. Er war sehr nett und scheint ein kompetenter Mann zu sein. Ich glaub da bin ich in guten Händen.

Ich hab schon mal meine Taille und meine Hüfte vermessen und ein paar Vorher-Fotos geschossen, damit ich nachher einen Vergleich habe.

Uuuhhwaa! Mein Bauch sieht auf den Fotos leider noch schlimmer aus, als wenn ich ihn mir im Spiegel betrachte. Aber nur noch 5-mal schlafen und dann bekomme ich ja einen neuen hoffentlich schöneren.

Sonntag, 12. Januar 2014

4 Tage IF

Mein Fazit nach 4 Tagen intermittierenden Fasten:

Es läuft noch nicht so nach Wunsch. Ich kann zwar problemlos auf mein Frühstück verzichten aber am Nachmittag überfällt mich regelmäßig der Hunger. Mein Ziel, nur noch zwei Mahlzeiten pro Tag einzunehmen funktioniert leider noch nicht. Ohne eine zusätzliche Zwischenmahlzeit schaff ich es meist nicht bis zum Abendessen.

Ich habe mir nun vorgenommen mittags mehr zu essen, um mindestes 5-6 Stunden durchzuhalten. Vielleicht bin ich aber auch zu streng mit mir, denn kalorienmäßig läuft es ganz gut. Ich habe täglich ein Defizit und mein Gewicht ist auch schon um 800g gesunken.

Freitag, 10. Januar 2014

Pannacotta mit Kokosmilch auf Himbeerspiegel



Für 4 Personen

Zutaten Pannacotta

4 Blatt Gelatine,  in kaltem Wasser eingeweicht
500 ml Kokosmilch
100 ml Sahne
20 g Erythritol
2 EL Zitronensaft

Zutaten Himbeerspiegel

250 g Himbeeren
1 TL Vanillepaste oder ½ Teelöffel Vanillepulver
1 EL Erythritol
1 EL Zitronensaft


Zubereitung

Kokosmilch mit Sahne, Erythritol und Zitronensaft aufkochen. Gelatine gut ausdrücken und in der heißen Kokosmilch auflösen. Etwas auskühlen lassen. In Förmchen verteilen und zugedeckt kaltstellen, bis die Masse fest wird.

Einige schöne Himbeeren für die Dekoration aufheben. Die restlichen Himbeeren in einen hohen Becher geben. Vanillepaste, Erythritol und Zitronensaft beifügen und alles mit dem Stabmixer fein pürieren. Wer möchte, kann das Püree durch ein Sieb streichen, um die Kerne zu entfernen. Bis zum Servieren kühl stellen.

Zum Servieren die Pannacotta sorgfältig dem Rand entlang mit einem spitzen Messer lösen, auf Teller stürzen, mit Himbeersoße umgießen und mit den zur Seite gestellten Himbeeren garnieren.

Mittwoch, 8. Januar 2014

Intermittierendes Fasten

Intermittierendes (unterbrechendes) Fasten kombiniert mit LCHF heißt das Konzept, mit dem ich versuchen will, mein Gewicht wieder unter die 70kg-Marke zu bringen.

Passend zum eigenen Lebensstil kann man zwischen verschiedenen Modellen wählen. Ich habe mich für die 16/8-Methode entschieden, bei welcher für 16 Stunden auf die Nahrungsaufnahme verzichtet wird und während der übrigen acht darf man essen. In der Fastenphase wird komplett auf feste Nahrung verzichtet, Getränke wie Wasser, Tee und schwarzer Kaffee sind erlaubt.

Konkret heißt das für mich: Ich lasse das Frühstück ausfallen und esse erst ab 12 Uhr mittags etwas und darf dann bis abends um 20 Uhr essen. Allerdings will ich mich auf 2 Mahlzeiten beschränken.

Heute war also Tag 1. Das Frühstück konnte ich problemlos weglassen. Erst gegen Mittag meldete sich der Hunger und ich habe etwas Kleines gegessen. Am Nachmittag war ich im Fitnessstudio und einkaufen. War also ziemlich beschäftigt und habe nicht ans Essen gedacht. Gegen 5 bin ich wieder nach Hause gekommen und da knurrte mein Magen dann schon ziemlich. Daher gab es heute etwas früher als normal ein üppiges Abendessen.

Ich bin mit dem heutigen Verlauf sehr zufrieden und habe gegenüber den anderen Tagen etwa 300 kcal weniger gegessen. Durch den Sport kann ich laut fddb nochmals ca. 350 kcal dazurechnen, ergibt gesamthaft eine Kalorienersparnis von ca. 650 kcal.

Dienstag, 7. Januar 2014

Frühstück muss nicht sein


"iss am Morgen wie ein Kaiser, am Mittag wie ein König und am Abend wie ein Bettelmann"


Ein allgemein anerkannter Spruch, allerdings frage ich mich: Ist es tatsächlich eine gute Idee, jeden Morgen ein Frühstück zu essen, wenn man abnehmen oder das Gewicht halten will? Oder isst man über den Tag verteilt mehr, wenn man das Frühstück ausfallen lässt?

Nein, meint eine neue Studie aus den USA, deren Ziel es war zu prüfen, welche Auswirkung ein gecanceltes Frühstück auf die anschließende Energieaufnahme hat.

Die Studienteilnehmer ohne Frühstück hatten am Mittag zwar mehr Hunger, aßen anschließend aber nur unwesentlich mehr als die Probanden, die nicht aufs Frühstück verzichteten. Sie konnten so im Schnitt täglich 408 kcal sparen.

Ich habe am Morgen meist keinen großen Hunger und will nun prüfen, ob dieses intermittierende Fasten auch für mich infrage kommt, und werde das Frühstück für die nächsten Tage mal auslassen.

Montag, 6. Januar 2014

Warum Diäten versagen

Schwedische Forscher haben herausgefunden, dass die Zahl der Fettzellen im Jugendalter (bis ca. 20 Jahre) gebildet wird. Danach bleibt sie lebenslang konstant und nur der Füllungszustand verändert sich. Wer also bis zu diesem Alter dick geworden ist, hat schlechte Karten, denn er bleibt im Verlauf des weiteren Lebens anfällig für eine Gewichtszunahme. Selbst Magenverkleinerungen beseitigen diese Fettzellen nicht.

Mit einer kurzfristigen Diät das Körpergewicht zu normalisieren, um dann die früheren Ernährungsgewohnheiten wieder aufzunehmen, funktioniert leider nicht. Die Fettzellen warten nur darauf, wieder gefüllt zu werden und zusätzlich noch ein Depot für schlechte Zeiten anzulegen – der berühmte Jojo-Effekt lässt grüßen. Eine Diät ist nur dann erfolgreich, wenn sie mit einer lebenslangen Ernährungsumstellung verbunden ist und man auf frühere Gewohnheiten verzichtet.

Zum Glück ist LCHF nicht als Diät konzipiert, sondern als dauerhafte Ernährungsumstellung gedacht und ich hoffe, damit meinen Fettzellen ein Schnippchen zu schlagen.

Sonntag, 5. Januar 2014

Shirataki-Nudeln



Schon seit Längerem wollte ich Shirataki-Nudeln auch Konnyaku-Nudeln genannt ausprobieren. Diese Nudeln enthalten kaum Kohlenhydrate und Kalorien und sind sozusagen das ideale Lebensmittel für die LowCarb-Ernährung.

Shirataki gibt es im Asiashop meist im 200g-Beutel, sie sind in einer Flüssigkeit eingelegt und beim Öffnen riechen sie leicht fischig. Gut mit Wasser gespült verfliegt der Geruch aber rasch. Anschließend gibt man sie eine Minute lang in kochendes Wasser oder lässt sie direkt in einer Soße gar ziehen.

Fazit:

Die Nudeln schmecken eigentlich nach nichts. Das Besondere an den Shirataki-Nudeln ist, dass sie den Geschmack von Soßen aber sehr gut aufnehmen und meiner Meinung nach gut zu asiatischen Gerichten passen. Mir haben sie in einem Thaicurry recht gut geschmeckt als Ersatz für europäische Hartweizennudeln kann ich sie mir aber nicht vorstellen.

Täglich wiegen - ja oder nein?

Für die einen ist der tägliche Gang auf die Waage ein festes Ritual, ähnlich wie das Zähneputzen, andere indessen empfinden das tägliche Wiegen als Stress. Meist wird empfohlen, sich nur einmal in der Woche oder noch seltener zu wiegen. Einige empfehlen anstelle der Waage ein Maßband oder ein gut passendes Kleidungsstück als Referenz zu benützen.

Ich stelle mich täglich auf die Waage, meist zu gleicher Uhrzeit und habe dies für mich als klaren Vorteil erkannt. Mit dem Wiegen zu warten bis meine Lieblingsjeans zwickt kommt für mich nicht infrage, denn dann ist es meist schon ein paar Kilos zu spät und die wieder runter zu bekommen ist schwieriger, als sofort zu reagieren. Auch das Maßband ist für mich keine Alternative, denn das ist genauso ungenau. Selbstverständlich ist auch die Waage kein sehr zuverlässiges Messinstrument denn das Gewicht unterliegt natürlichen Schwankungen. Die Schwankungen kann ich aber einschätzen und es ist für mich nicht schwierig nach einigen Messwerten die Tendenz zu erkennen, ob es eine Schwankung oder eine Zunahme ist.

Beim täglichen Wiegen kann ich Rückschlüsse ziehen auf die Auswirkung meiner Ernährung. Ich finde, das hilft durchaus, die Ernährung zu optimieren und auf Zunahmen rasch zu reagieren. Mich macht das tägliche Wiegen nicht verrückt, es gibt mir ein Gefühl der Sicherheit.

Freitag, 3. Januar 2014

Trinkwasser hilft beim Abnehmen

Mein diesjähriger Neujahrsvorsatz - mehr trinken. Trinkwasser enthält zwar keine Kalorien, verbrennt aber zusätzlich Energie. Wissenschaftler der Charité Berlin haben herausgefunden, dass das Trinken von 0,5 Liter zimmerwarmem Trinkwasser den täglichen Energieumsatz von normalgewichtigen Frauen und Männern um ca. 50 Kilokalorien erhöht.

Ich bin leider jemand der sehr wenig trinkt, aber ich habe mir nun vorgenommen es sollen ab jetzt 2 l Wasser zusätzlich sein. Hochgerechnet auf ein Jahr könnte ich dadurch in etwa 73’000 Kilokalorien mehr verbrauchen. Diese Kalorienmenge entspricht bis zu 10 Kilogramm Fettgewebe. Wollte ich diesen Mehrverbrauch an Kilokalorien durch Sport erzielen, müsste ich täglich ca. 20 Min. joggen. Da ist die Aussicht, dieses Gewicht nur duch das Trinken von ein paar Gläser Wasser abzunehmen, viel bequemer.

Mittwoch, 1. Januar 2014

Entenbrust im Backofen


Heute habe ich mir das erste Mal selbst Ente zubereitet. Ich war bisher immer der Meinung eine Entenbrust außen schön kross und innen zart rosa hinzubekommen sei sehr schwierig. Doch wer wagt, gewinnt, und frisch gewagt ist halb gewonnen.

Ich habe sie nach folgendem Rezept zubereitet: 

  • Den Backofen auf 200 °C vorheizen. 
  • Die Entenbrust kalt abspülen und mit etwas Küchenpapier trocken tupften. 
  • Die Haut kreuzweise einschneiden.
  • Eine Pfanne ohne Fett erhitzen und die Entenbrust mit der Hautseite nach unten 5 Minuten kräftig anbraten. 
  • Die Entenbrust wenden und auf der Fleischseite weitere 2 Minuten braten. 
  • Mit Salz und Pfeffer würzen und ab damit in den Backofen. 
  • Nach 15 Minuten die Entenbrust aus dem Ofen nehmen, in Alufolie einwickeln und darin vor dem Anschneiden noch 5 Minuten ruhen lassen. 

Das Ergebnis: Eine knusprige wunderbar saftige Entenbrust.