Dienstag, 5. August 2014

Bye bye Esstagebuch

Die Umstellung von Ernährungsgewohnheiten verlangt viel Disziplin. Ein Ernährungstagebuch hilft den Überblick zu bewahren. Ich sehe was ich falsch mache und was ich verbessern kann. 2 ½ Jahre habe ich jeden Bissen abgewogen und protokoliert. Jetzt ist es an der Zeit neue Wege zu gehen, ohne Esstagebuch auszukommen, hin zu einer natürlichen Ernährung, mehr auf mein Hungergefühl achten und meinem Körper vertrauen, ohne ständige Kontrolle von Kcal., Kohlenhydraten, Eiweiß und Fett.

Ich bin gespannt, wie es in der nächsten Zeit läuft. Mein Gewicht werde ich weiterhin kontrollieren und beobachten, damit es nicht in die falsche Richtung geht und ich notfalls schnell wieder eingreifen kann.

Montag, 28. Juli 2014


Wer nicht jeden Tag etwas für seine Gesundheit aufbringt, muss eines Tages sehr viel Zeit für die Krankheit opfern.

- Sebastian Kneipp -

Montag, 7. Juli 2014

Wahnsinn

Mir kribbelt's im Magen, mein Herz rast und ich bin ganz wuschig im Kopf. Nein, ich bin nicht verliebt. Ich habe ein Telefonanruf aus Deutschland bekommen. Eigentlich wollte ich erst gar nicht abheben, weil ich dachte, schon wieder so ein Callcenter, das mir etwas verkaufen will. Dann habe ich es doch getan. Und am anderen Ende war:



Mein Bruder!!! 




Nun werden die meisten denken, weshalb gerät die ­Kia so aus dem Häuschen, wenn ihr Bruder anruft. Des Rätsels Lösung ist, ich habe eine ziemlich schwierige Familienkonstellation und mein Bruder erst einmal in meinem Leben vor 36 Jahren gesehen. Wir haben uns danach aus den Augen verloren und keinen Kontakt mehr gehabt. Nun hat er mich wochenlang gesucht, war auf Ämter, hat Nachforschungen angestellt und mich nun endlich gefunden. Wir werden uns in Kürze treffen und ich freue mich riesig.

Samstag, 28. Juni 2014

Leben ist das, was passiert, während du andere Pläne schmiedest

Seit Jahren leide ich an einer chronischen Erkrankung, die auf keine der üblichen Medikamente anspricht. Aber seit zwei Wochen habe ich ein neues Medikament und oh Wunder es scheint tatsächlich zu wirken. Nun habe ich die Packungsbeilage genauestens studiert. Darin wird empfohlen, während der Einahme der Tabletten keinen Alkohol zu trinken. O.k, damit habe ich kein Problem, nun wird das selten getrunkene Glas Rotwein eben gestrichen. Aber, und jetzt kommt’s, während der Behandlung sollte man sich auch nicht ketogen ernähren. Mist, ich ernähre mich seit 2 1/2 Jahren ketogen und habe damit 30 kg an Gewicht verloren, fühle mich wohl und möchte das nur ungern aufgeben. Im Moment bin ich hin- und hergerissen. Soll ich das neue Medikament nehmen, das mir hilft und mein lieb gewonnenes LCHF aufgeben oder auf das Medikament verzichten und mich weiterhin ketogen ernähren oder es riskieren und auf den Hinweis in der Packungsbeilage pfeifen? Ach, ich weiß nicht was ich tun soll.

Samstag, 17. Mai 2014

Kräuterbutter


Rezept


125g Butter
1 EL Zitronensaft
1-2 Knoblauchzehen, durchgepresst
1 Bund Kräuter (Petersilie, Schnittlauch, Dill, Basilikum)
Salz, Pfeffer, Paprika


Weiche Butter, Zitronensaft und Knoblauch miteinander schaumig rühren. Kräuter fein schneiden und mit den Gewürzen unter die Grundmasse mischen. Ich habe die Butter anschließend in kleine Silikonförmchen gestrichen und im Tiefkühler fest werden lassen.

Freitag, 9. Mai 2014

Umziehkabinen, o Graus!

Eigentlich wollte ich mir heute eine neue Jeans kaufen. Also ein paar chice Jeans ausgewählt und ab damit in die Kabine. Aber kennt ihr das? Die tollen Umziehkabinen mit dem grellen Licht, bei dem jede Delle zum Krater wird und jedes überflüssige Pfund zur behandlungsbedürftigen Adipositas mutiert? Möglichst mit verschiedenen Spiegeln, die einem von vorne, von der Seite und von hinten zeigen?

Nein, meine zugegeben immer noch vorhanden kleinen Speckröllchen haben mich nicht so groß gestört aber aahh Hilfe, ich seh von hinten aus wie Struwwelpeter! Ich habe meine Jeans schnell wieder hingehängt und bin notfallmäßig zu meinem Friseur gefahren. Jeans habe ich zwar jetzt keine aber dafür wieder eine neue Frisur, die ihrem Namen gerecht wird.

Sonntag, 4. Mai 2014

Blackout!

Ich hatte diese Woche leider ziemliches Pech, denn ich liebäugelte schon seit Längerem mit dem Kauf eines neuen Computers, weil meiner schon 8 Jahre auf dem Buckel hat. Aber irgendwie dachte ich dann immer wieder, warum soll ich einen Computer entsorgen, der noch läuft und für meine Bedürfnisse genügt. Nun ist der altersschwache Computer leider am Donnerstagabend ausgestiegen - Blackout! Zum Glück habe ich vor zwei Wochen noch meine wichtigsten Daten auf einer externen Harddisk abgespeichert, aber eben nicht alle und so habe ich jetzt viele Daten, Programme, Passwörter und Links verloren. Darüber bin ich schon sehr traurig. Ich habe jetzt zwar einen Neuen aber meine Freude darüber ist eher verhalten.

Sonntag, 27. April 2014

LCHF Knäckebrot

Manchmal brauche ich eine Unterlage für Käse oder Schinken. Deshalb habe ich dieses Wochenende meine Versuchsküche angeworfen und mehrere Rezepte für Knäckebrot ausprobiert. Mein absoluter Favorit ist das folgende Rezept:




Rezept


100 g Sonnenblumenkerne
25 g Leinsamen
25 g Sesamsamen
25 g Pinienkerne
2 EL Flohsamenschalen
1/4 TL Salz
2.5 dl Wasser


Ein Backblech mit Backpapier belegen und das Papier leicht einölen.  Den Ofen auf 160° C vorheizen.

Die Pinienkerne grob hacken, alle Zutaten zusammenrühren und für 10 Minuten quellen lassen.

Die Samenmischung auf dem Blech dünn ausstreichen und mit einem Messer in Quadrate schneiden.

Das Knäckebrot ca. 75 Minuten backen, bis die Scheiben knusprig sind.

Montag, 21. April 2014

Donnerstag, 10. April 2014

Ich bin noch da

In letzter Zeit ist es in meinem Blog sehr ruhig geworden, das liegt wohl daran, dass LCHF für mich Alltag geworden ist. Ich führe zwar immer noch ein Ernährungstagebuch aber ich bin nicht mehr so streng mit mir. Ich habe meine Kohlenhydratmenge ein wenig nach oben angepasst, sie liegt nun bei ca. 30 - 50g. Mit dieser Menge komme ich sehr gut zurecht. Es gibt jetzt mehr Gemüse und ab und zu auch etwas Obst.

Mein Gewicht hat sich stabil eingependelt bei ca. 70 kg. Mit meiner Figur bin ich rundum zufrieden, auch wenn die Schönheitschirurgie da etwas nachgeholfen hat. Mein Bauch sieht nun wundervoll flach aus. Die Naht ist schön abgeheilt jedoch noch gerötet. Mit täglichem Cremen und Massieren hoffe ich, dass die Narbe mit der Zeit noch geschmeidiger und heller wird.

Sportlich will ich auch wieder etwas mehr machen. Ich musste wegen meiner Operation 6 Wochen aussetzen. Nun fühle ich mich aber wieder fit und das Fitnessstudio wird mich wieder öfters sehen.

Bis bald

Kia

Sonntag, 9. Februar 2014

Abdominoplastik Teil 4

Jetzt ist meine ­BDS schon zwei Wochen her. Am Freitag war ich zu einem Kontrolltermin in der Klinik. Die Pflaster haben so gut gehalten, dass mir der junge Assistenzarzt beim Verbandswechsel nicht nur die Pflaster, sondern auch noch gleich die oberste Hautschicht mit abriss. Das hat vielleicht gebrannt, vor allem als er auch noch alles desinfizierte.

Die Wunde heilt aber gut ab und mein Bauch ist schön straff. Durch die Hämatome sehe ich allerdings aus als hätte mich ein Traktor überfahren. Die frischen Pflaster kamen selbstverständlich genau auf die offenen Hautstellen. Und so hat mich das weiter gejuckt und gebrannt, bis ich es samstags Nacht nicht mehr aushielt, die Pflaster sorgfältig ablöste und mir die offenen Stellen mit Wundsalbe einrieb. Jetzt kommen mir keine Pflaster mehr drauf und die Haut hat Zeit zum heilen.

Inzwischen kann ich auch schon wieder aufrecht gehen nur schlafen muss ich immer noch auf dem Rücken (obwohl ich Bauchschläferin bin). Ich hab’s probiert aber der Bauch spannt doch noch zu stark. Ansonsten geht es mir gut und jeden Tag noch ein bisschen besser.

Mittwoch, 29. Januar 2014

Abdominoplastik Teil 3

Meine Kurven sind gerichtet. Ich bin wieder zu Hause. Ich musste noch 2 Tage länger in der Klinik bleiben als vorgesehen, denn ich habe nach der Operation noch ziemlich viel Blut verloren. Nun geht es mir aber bis auf leichte Kreislaufprobleme gut.

Die plastische Chirurgin hat gezaubert. Meine zwei dicken Bauchrollen sind weg und meine Schwangerschaftsstreifen sind bis auf 5 kleine alle verschwunden. Der Bauch ist noch ein bisschen geschwollen und rund um den Nabel habe ich noch Hämatome aber die gehen mit der Zeit auch wieder weg. Insgesamt bin ich sehr zufrieden mit dem Ergebnis.

Samstag, 18. Januar 2014

Abdominoplastik Teil 2

Am 23.1. geht es los. Die Voruntersuchung beim Anästhesisten habe ich hinter mir. Er war sehr nett und scheint ein kompetenter Mann zu sein. Ich glaub da bin ich in guten Händen.

Ich hab schon mal meine Taille und meine Hüfte vermessen und ein paar Vorher-Fotos geschossen, damit ich nachher einen Vergleich habe.

Uuuhhwaa! Mein Bauch sieht auf den Fotos leider noch schlimmer aus, als wenn ich ihn mir im Spiegel betrachte. Aber nur noch 5-mal schlafen und dann bekomme ich ja einen neuen hoffentlich schöneren.

Sonntag, 12. Januar 2014

4 Tage IF

Mein Fazit nach 4 Tagen intermittierenden Fasten:

Es läuft noch nicht so nach Wunsch. Ich kann zwar problemlos auf mein Frühstück verzichten aber am Nachmittag überfällt mich regelmäßig der Hunger. Mein Ziel, nur noch zwei Mahlzeiten pro Tag einzunehmen funktioniert leider noch nicht. Ohne eine zusätzliche Zwischenmahlzeit schaff ich es meist nicht bis zum Abendessen.

Ich habe mir nun vorgenommen mittags mehr zu essen, um mindestes 5-6 Stunden durchzuhalten. Vielleicht bin ich aber auch zu streng mit mir, denn kalorienmäßig läuft es ganz gut. Ich habe täglich ein Defizit und mein Gewicht ist auch schon um 800g gesunken.

Freitag, 10. Januar 2014

Pannacotta mit Kokosmilch auf Himbeerspiegel



Für 4 Personen

Zutaten Pannacotta

4 Blatt Gelatine,  in kaltem Wasser eingeweicht
500 ml Kokosmilch
100 ml Sahne
20 g Erythritol
2 EL Zitronensaft

Zutaten Himbeerspiegel

250 g Himbeeren
1 TL Vanillepaste oder ½ Teelöffel Vanillepulver
1 EL Erythritol
1 EL Zitronensaft


Zubereitung

Kokosmilch mit Sahne, Erythritol und Zitronensaft aufkochen. Gelatine gut ausdrücken und in der heißen Kokosmilch auflösen. Etwas auskühlen lassen. In Förmchen verteilen und zugedeckt kaltstellen, bis die Masse fest wird.

Einige schöne Himbeeren für die Dekoration aufheben. Die restlichen Himbeeren in einen hohen Becher geben. Vanillepaste, Erythritol und Zitronensaft beifügen und alles mit dem Stabmixer fein pürieren. Wer möchte, kann das Püree durch ein Sieb streichen, um die Kerne zu entfernen. Bis zum Servieren kühl stellen.

Zum Servieren die Pannacotta sorgfältig dem Rand entlang mit einem spitzen Messer lösen, auf Teller stürzen, mit Himbeersoße umgießen und mit den zur Seite gestellten Himbeeren garnieren.

Mittwoch, 8. Januar 2014

Intermittierendes Fasten

Intermittierendes (unterbrechendes) Fasten kombiniert mit LCHF heißt das Konzept, mit dem ich versuchen will, mein Gewicht wieder unter die 70kg-Marke zu bringen.

Passend zum eigenen Lebensstil kann man zwischen verschiedenen Modellen wählen. Ich habe mich für die 16/8-Methode entschieden, bei welcher für 16 Stunden auf die Nahrungsaufnahme verzichtet wird und während der übrigen acht darf man essen. In der Fastenphase wird komplett auf feste Nahrung verzichtet, Getränke wie Wasser, Tee und schwarzer Kaffee sind erlaubt.

Konkret heißt das für mich: Ich lasse das Frühstück ausfallen und esse erst ab 12 Uhr mittags etwas und darf dann bis abends um 20 Uhr essen. Allerdings will ich mich auf 2 Mahlzeiten beschränken.

Heute war also Tag 1. Das Frühstück konnte ich problemlos weglassen. Erst gegen Mittag meldete sich der Hunger und ich habe etwas Kleines gegessen. Am Nachmittag war ich im Fitnessstudio und einkaufen. War also ziemlich beschäftigt und habe nicht ans Essen gedacht. Gegen 5 bin ich wieder nach Hause gekommen und da knurrte mein Magen dann schon ziemlich. Daher gab es heute etwas früher als normal ein üppiges Abendessen.

Ich bin mit dem heutigen Verlauf sehr zufrieden und habe gegenüber den anderen Tagen etwa 300 kcal weniger gegessen. Durch den Sport kann ich laut fddb nochmals ca. 350 kcal dazurechnen, ergibt gesamthaft eine Kalorienersparnis von ca. 650 kcal.

Dienstag, 7. Januar 2014

Frühstück muss nicht sein


"iss am Morgen wie ein Kaiser, am Mittag wie ein König und am Abend wie ein Bettelmann"


Ein allgemein anerkannter Spruch, allerdings frage ich mich: Ist es tatsächlich eine gute Idee, jeden Morgen ein Frühstück zu essen, wenn man abnehmen oder das Gewicht halten will? Oder isst man über den Tag verteilt mehr, wenn man das Frühstück ausfallen lässt?

Nein, meint eine neue Studie aus den USA, deren Ziel es war zu prüfen, welche Auswirkung ein gecanceltes Frühstück auf die anschließende Energieaufnahme hat.

Die Studienteilnehmer ohne Frühstück hatten am Mittag zwar mehr Hunger, aßen anschließend aber nur unwesentlich mehr als die Probanden, die nicht aufs Frühstück verzichteten. Sie konnten so im Schnitt täglich 408 kcal sparen.

Ich habe am Morgen meist keinen großen Hunger und will nun prüfen, ob dieses intermittierende Fasten auch für mich infrage kommt, und werde das Frühstück für die nächsten Tage mal auslassen.

Montag, 6. Januar 2014

Warum Diäten versagen

Schwedische Forscher haben herausgefunden, dass die Zahl der Fettzellen im Jugendalter (bis ca. 20 Jahre) gebildet wird. Danach bleibt sie lebenslang konstant und nur der Füllungszustand verändert sich. Wer also bis zu diesem Alter dick geworden ist, hat schlechte Karten, denn er bleibt im Verlauf des weiteren Lebens anfällig für eine Gewichtszunahme. Selbst Magenverkleinerungen beseitigen diese Fettzellen nicht.

Mit einer kurzfristigen Diät das Körpergewicht zu normalisieren, um dann die früheren Ernährungsgewohnheiten wieder aufzunehmen, funktioniert leider nicht. Die Fettzellen warten nur darauf, wieder gefüllt zu werden und zusätzlich noch ein Depot für schlechte Zeiten anzulegen – der berühmte Jojo-Effekt lässt grüßen. Eine Diät ist nur dann erfolgreich, wenn sie mit einer lebenslangen Ernährungsumstellung verbunden ist und man auf frühere Gewohnheiten verzichtet.

Zum Glück ist LCHF nicht als Diät konzipiert, sondern als dauerhafte Ernährungsumstellung gedacht und ich hoffe, damit meinen Fettzellen ein Schnippchen zu schlagen.

Sonntag, 5. Januar 2014

Shirataki-Nudeln



Schon seit Längerem wollte ich Shirataki-Nudeln auch Konnyaku-Nudeln genannt ausprobieren. Diese Nudeln enthalten kaum Kohlenhydrate und Kalorien und sind sozusagen das ideale Lebensmittel für die LowCarb-Ernährung.

Shirataki gibt es im Asiashop meist im 200g-Beutel, sie sind in einer Flüssigkeit eingelegt und beim Öffnen riechen sie leicht fischig. Gut mit Wasser gespült verfliegt der Geruch aber rasch. Anschließend gibt man sie eine Minute lang in kochendes Wasser oder lässt sie direkt in einer Soße gar ziehen.

Fazit:

Die Nudeln schmecken eigentlich nach nichts. Das Besondere an den Shirataki-Nudeln ist, dass sie den Geschmack von Soßen aber sehr gut aufnehmen und meiner Meinung nach gut zu asiatischen Gerichten passen. Mir haben sie in einem Thaicurry recht gut geschmeckt als Ersatz für europäische Hartweizennudeln kann ich sie mir aber nicht vorstellen.

Täglich wiegen - ja oder nein?

Für die einen ist der tägliche Gang auf die Waage ein festes Ritual, ähnlich wie das Zähneputzen, andere indessen empfinden das tägliche Wiegen als Stress. Meist wird empfohlen, sich nur einmal in der Woche oder noch seltener zu wiegen. Einige empfehlen anstelle der Waage ein Maßband oder ein gut passendes Kleidungsstück als Referenz zu benützen.

Ich stelle mich täglich auf die Waage, meist zu gleicher Uhrzeit und habe dies für mich als klaren Vorteil erkannt. Mit dem Wiegen zu warten bis meine Lieblingsjeans zwickt kommt für mich nicht infrage, denn dann ist es meist schon ein paar Kilos zu spät und die wieder runter zu bekommen ist schwieriger, als sofort zu reagieren. Auch das Maßband ist für mich keine Alternative, denn das ist genauso ungenau. Selbstverständlich ist auch die Waage kein sehr zuverlässiges Messinstrument denn das Gewicht unterliegt natürlichen Schwankungen. Die Schwankungen kann ich aber einschätzen und es ist für mich nicht schwierig nach einigen Messwerten die Tendenz zu erkennen, ob es eine Schwankung oder eine Zunahme ist.

Beim täglichen Wiegen kann ich Rückschlüsse ziehen auf die Auswirkung meiner Ernährung. Ich finde, das hilft durchaus, die Ernährung zu optimieren und auf Zunahmen rasch zu reagieren. Mich macht das tägliche Wiegen nicht verrückt, es gibt mir ein Gefühl der Sicherheit.

Freitag, 3. Januar 2014

Trinkwasser hilft beim Abnehmen

Mein diesjähriger Neujahrsvorsatz - mehr trinken. Trinkwasser enthält zwar keine Kalorien, verbrennt aber zusätzlich Energie. Wissenschaftler der Charité Berlin haben herausgefunden, dass das Trinken von 0,5 Liter zimmerwarmem Trinkwasser den täglichen Energieumsatz von normalgewichtigen Frauen und Männern um ca. 50 Kilokalorien erhöht.

Ich bin leider jemand der sehr wenig trinkt, aber ich habe mir nun vorgenommen es sollen ab jetzt 2 l Wasser zusätzlich sein. Hochgerechnet auf ein Jahr könnte ich dadurch in etwa 73’000 Kilokalorien mehr verbrauchen. Diese Kalorienmenge entspricht bis zu 10 Kilogramm Fettgewebe. Wollte ich diesen Mehrverbrauch an Kilokalorien durch Sport erzielen, müsste ich täglich ca. 20 Min. joggen. Da ist die Aussicht, dieses Gewicht nur duch das Trinken von ein paar Gläser Wasser abzunehmen, viel bequemer.

Mittwoch, 1. Januar 2014

Entenbrust im Backofen


Heute habe ich mir das erste Mal selbst Ente zubereitet. Ich war bisher immer der Meinung eine Entenbrust außen schön kross und innen zart rosa hinzubekommen sei sehr schwierig. Doch wer wagt, gewinnt, und frisch gewagt ist halb gewonnen.

Ich habe sie nach folgendem Rezept zubereitet: 

  • Den Backofen auf 200 °C vorheizen. 
  • Die Entenbrust kalt abspülen und mit etwas Küchenpapier trocken tupften. 
  • Die Haut kreuzweise einschneiden.
  • Eine Pfanne ohne Fett erhitzen und die Entenbrust mit der Hautseite nach unten 5 Minuten kräftig anbraten. 
  • Die Entenbrust wenden und auf der Fleischseite weitere 2 Minuten braten. 
  • Mit Salz und Pfeffer würzen und ab damit in den Backofen. 
  • Nach 15 Minuten die Entenbrust aus dem Ofen nehmen, in Alufolie einwickeln und darin vor dem Anschneiden noch 5 Minuten ruhen lassen. 

Das Ergebnis: Eine knusprige wunderbar saftige Entenbrust.