Mittwoch, 10. Oktober 2012

Beratungsresistenz

In der Klinik war ich mit einer schwer übergewichtigen und an Diabetes erkrankten Frau im selben Zimmer. Bei einem Gespräch mit der Krankenschwester bekam sie mit, dass ich über 26 kg abgenommen habe. Sie sprach mich darauf an und wollte wissen wie ich das geschafft habe. Ich habe ihr ganz genau erklärt wie LCHF funktioniert. Sie hörte interessiert zu und meinte, sie wolle das ab jetzt auch versuchen.

Am nächsten Tag bestellte sie jedoch frisch fröhlich bei der Schwester gezuckerten Fruchtjoghurt, Fruchtsaft und eine Flasche Sirup. Ich dachte bei mir, entweder hat sie nicht verstanden worum es geht oder sie lebt ganz einfach nach dem Moto: Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern.

Kommentare:

  1. Gut, LCHF im Krankenhaus stelle ich mir etwas schwierig vor. (Hast du das durchgezogen?) Aber Fruchtsaft UND Sirup! Womöglich noch Fruchtsaft MIT Sirup. Vielleicht hatte sie ja noch Wasser zum Mischen. Guter Wille sieht trotzdem anders aus. Mit oder ohne LCHF. Da fehlt noch der berühmte Klick, um wirklich in die Gänge zu kommen.

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  2. Manche Menschen müssen erstmal nachdenken, planen, vielleicht noch weitere Informaltionen einholen, bevor sie ihr Leben auf den Kopf stellen.
    Vielleicht geht ihr gerade das Thema im Kopf herum, vielleicht wollte sie auch nur höflich sein und hat kein echtes Interesse am LCHF, möglich ist Beides.

    LG

    Kati

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  3. Eigentlich will ich mit LCHF gar nicht missionieren. Jeder muss für sich selber eine Methode finden, wie er am besten abnimmt. Wenn jemand seine Gründe hat und nicht abnehmen will, kann ich das auch akzeptieren. Nur wenn eine Person so begeistert reagiert und auch sofort Kohlenhydrate einsparen will, um am nächsten Tag genau das Gegenteil zu tun, finde ich das schon ein bisschen merkwürdig.

    Und ja, ich habe LCHF auch in der Klinik weitgehend durchgezogen. Es gab immer 4 Menus, aus denen man auswählen konnte. Ich habe das ausgewählt, dass aus Fleisch und Gemüse/Salat bestand, und habe die Beilagen auf dem Teller gelassen. Nur beim Frühstück war es ein bisschen schwierig, da habe ich mich dann für ein Müsli aus Apfel und Joghurt entschieden.

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  4. Ich denke, da ist der Leidensdruck noch nicht groß genug. Und wenn das so ist, egal wie sehr der Mensch anscheinend leidet, dann kann man sich den Mund fusselig reden.

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  5. Und ich hoffe, es geht dir so richtig, richtig gut!!!

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  6. Dafür, dass es erst gut eine Woche her ist, geht es mir schon wieder richtig gut. Gelegentlich noch etwas mit dem Kreislauf Probleme, aber keine Schmerzen mehr, nur gelegentlich ein leichtes Zwicken.

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